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  • Bela Petra

Was mache ich mit einem Reiseblog, wenn ich nicht reisen darf?

CORONA-Virus hat alles lahm gelegt. Eigentlich wollte ich entweder in die Pyrennäen oder nach Südspanien. Von Mitte Mai bis Mitte Juni.

Dann kam MARTIN. MARTIN ist ein kleines Lamm, ein Baby. MARTIN wurde vor ca. 6 Wochen geboren. Durch Corona ist mein Zeitgefühl völlig verloren gegangen ...

Und weil MARTIN erst noch bei seiner Mami bleiben soll, damit er gut genährt umziehen kann, hatte ich meine Reise vorverlegt. Von Mitte April bis Mitte Mai also sollte es sein.

Dann kam Corona!

Und die Welt hält an, alles ist unsicher, jeder redet gegen jeden, es herrscht Angst und Panik. Vor allem bei den Politikern. Viele Menschen sehen die Gefahr nicht, verhalten sich nicht wie vorgegeben. Vielleicht haben sie sogar Recht? Keiner weiß es.

Wird auch keiner wissen, bis es vorbei ist. Und selbst dann nicht.

Es wird auch keiner sagen: "Ich habe mich geirrt."

Oder: "Es war ein Fehler."

Aber: Vielleicht war dann ja auch alles richtig? Wir werden es erleben (hoffe ich!).


Auf jeden Fall ist erst einmal jede Reise gestrichen.

Merkwürdigerweise hatte ich schon eine Weile lang überlegt, vielleicht einmal zu Hause zu bleiben? Und endlich die Wohnung fertig zu machen.

Krankenkasse, Steuer, Überweisungen etc. zu erledigen.

Arbeitszimmer in einen Normalzustand zu bringen.

Lose Blätter endlich zu sortieren...


Das Auto muss geputzt werden, das WoMo genauso.


Und zu guter Letzt (oder auch schon vorher): DER GARTEN!!!


Der ist eigentlich noch gar keiner, sondern eine Brache mit Rinnen und Löchern. Kein Gras, kaum Pflanzen, kahle Stellen, Beton dazwischen - und, ganz schrecklich: Mitten drin eine RUINE.

Eine halb abgerissene Scheune.

Sie macht den ganzen Garten zur Halde....


Nun gut, Corona sei Dank, habe ich mich entschieden, meine freiwillige Ausgangs"sperre" zu nutzen und hier zu bleiben.

Ich habe meine Arbeit eingestellt, weil es mir zu heikel war:

RISIKOPERSON behandelt RISIKOPERSON.

Ein Abstand von 1,50m ist bei Physiotherapeuten absolut nicht einzuhalten! Außer: Wir behandeln ab sofort nur noch Füße von Personen, die über 1.80m groß sind ;-)

Außerdem gab es keinen Mundschutz und wenig Verständnis für die Gefährlichkeit der Situation.


Ich habe Fotos meiner "Baustellen" im Haus gemacht - und mich ans Werk.

Außerdem werde ich täglich mit einer Person telefonieren.

Und Briefe an Bewohner des Pflegeheims schreiben, in dem ich seit einigen Wochen nicht mehr arbeiten darf. Sie vereinsamen jetzt durch die strengen Trennungsmaßnahmen und ich werde Karten und Briefe schreiben, damit sie ein bisschen Abwechslung haben. Zwei meiner Nachbarn machen schon mit, es wurden bereits 3 Briefe geschrieben, was ich ganz, ganz toll finde!


Vielleicht finde ich noch ein paar mehr?


So, und hier im Blog?


Wir reisen gemeinsam von Zimmer zu Zimmer ;-), räumen zusammen auf und freuen uns gemeinsam über leere Tische, freie Arbeitsflächen, sortierte Möbel - und einen einigermaßen hübschen Garten (in seinen Anfängen).

Mein Küchentisch sieht heute Abend schon ganz vernünftig aus. Dort staple ich immer die wichtigsten Sachen, an die ich mich ständig erinnern muss um sie zu erledigen. Oder auch per Google erforschen, verstehen, kennenlernen.

Ich habe ja eine ziemlich große Wohnung, lebe aber am liebsten in der küche ;-)

Entsprechend sieht sie aus....

Eine der Ablagen ist auch ständig voller Zettel und Erinnerungen. Hänge ich die an eine Wand, vergesse ich sie!

Wie kann ich das bloß ändern?



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